Kein Geld bei Schneemangel im Winterurlaub

Posted by Susanne on Januar 29, 2010 at 1:38 pm. Keine Kommentare

Das Amtsgericht München und das Landesgericht Frankfurt haben in zwei verschiedenen Verfahren entschieden, dass Reiseveranstalter nicht Geld zurückzahlen müssen, wenn die Pisten während des Urlaubs schneefrei geblieben sind. Grüne Abhänge gelten als “allgemeines Lebensrisiko” und können nicht als Reisemängel bei Veranstalter eingeklagt werden. Das gilt aber nur, solange nicht explizit mit der Schneesicherheit des Urlaubortes geworben wurde.

Analog können Skisportler auch kein Geld zurück verlangen, wenn die Pisten aufgrund zu starkem Schneeaufkommens nicht befahrbar sind. Nur in Ausnahmefällen dürfen geplante Winterreisen ohne zusätzliche Kosten storniert werden. Dazu gehören Ereignisse “von höherer Gewalt”, z.B. Lawinengefahr der Stufe 5.

Hingegen hat man Anspruch auf Schadenersatz, wenn bestimmte, im Katalog gepriesene Einrichtungen nicht da oder defekt sind, z.B. wenn ein bestimmte Skischule nicht zu finden ist oder ein benannter Skilift nicht funktioniert. Beschweren kann man sich außerdem, wenn versprochene Ermäßigungen aus Ausleihe und Lift nicht  existieren.

Generell gilt die Regel: der Rechtsschutz einer Pauschalreise ist besser als der einer Individualreise.

Hauseigentümer haben im Winter Verkehrssicherungspflichten

Posted by Susanne on Januar 26, 2010 at 11:53 am. Keine Kommentare

Seit Mitte Dezember hat der Winter nun schon die Deutschen im Griff. Bei soviel Eis und Schnee müssen Immobilienbesitzer ihre Verkehrssicherungspflichten dieses Jahr besonders ernst nehmen. Glatte Zugangswege oder herabfallende Eiszapfen können zu bösen Überraschungen führen, wenn nach einem Unfall eine Schadensersatzzahlung fällig wird.

Der Eigentümer steht in der Pflicht alle Hauseingänge und Bürgersteige, die zum Grundstück gehören oder führen sowie die Garagenhöfe und den Bereich rund um den Mülltonnenstellplatz selbst oder Mithilfe eines professionellen Winterdienst freizuräumen und zu streuen. Alternativ kann diese Aufgabe auch an die Mieter übertragen werden. Außerdem dürfen Eiszapfen nicht vergessen werden, die sich bei längeren Kälteperioden bilden könnten. Ähnlich wie Dachlawinen sollten diese regelmäßig beobachtet und gegebenfalls von der Feuerwehr entfernt werden, bevor das Tauerwetter einsetzt.

Verkehrssicherungspflichten beschränken sich übrigens nicht nur auf die Wintermonate, sondern gelten das ganze Jahr über. Zum Beispiel könnten bei stürmischen Wetter garteneigenen Bäume, Fernsehantennen oder Dachziegel gefährliche (Sach- und Personen) Schäden verursachen. Ausuferndes Wurzelwerk könnte außerdem Leitungen oder Kanäle ruinieren oder die Gehwegplatten ab- und hochsenken.

 Die Instandhaltungskosten einer Immobilie sind sogar teilweise von der Steuer absetzbar.

Weitere Infos zur rechtlichen Situation:

http://news.myimmo.de/?s=Verkehrssicherung

Schals ersetzen im Winter die Krawatte

Posted by Susanne on Januar 18, 2010 at 10:36 am. Keine Kommentare

Laut dem Herrenmode-Designer René Lang sind Schals im Winter die warme Alternative zu Krawatten. In der kalten Jahreszeit schützt man(n) sich damit nicht nur gegen eiskalte Luft und Erkältung, sondern liegt auch noch voll im Trend.

Am besten kaufen sich Männer zwei Schals – einen für Outdoor-Aktivitäten zum Wärmen und einen für Indoor als reines Accessoire. Vor allen Wollmaterialen sind laut Lang gefragt. Der Schal darf es ruhig etwas länger sein. Als reines Accessoire kann ein leichterer Stoff ausgewählt werden.  Grau, Schwarz und Dunkelblau sind die Trendfarben dieser Saison. Diese zeitlosen Farben lassen sich außerdem leicht zu anderen Farbtönen kombinieren. Muster sollten eher zurückhaltend sein.

Lang rät den Schal in einer Schlaufe zu binden, anstatt ihn einfach um den Hals zu schlingen. Das wirkt eleganter und passt zu Sakko, Hemd, T-Shirt und Pulli.

Winterwetter sorgt seit Tagen für Chaos in Deutschland

Posted by Susanne on Januar 7, 2010 at 2:14 pm. Keine Kommentare

Ob mit Bahn, Auto oder Flugzeug – überall sorgt das Winterwetter in Deutschland für Chaos.

In Dortmund rutschte am Wochenende ein Ferienflieger der Air Berlin über die Startbahn. Am Sonntag morgen waren in Leipzig-Halle, Düsseldorf und Frankfurt am Main teilweise keine Landungen möglich. Viele Flüge wurden gestrichen, einige aus dem Ausland kommende Flüge mussten noch in der Luft kurzfristig auf andere Flughäfen umgeleitet werden. Am Dienstag entschied zum Beispiel der Pilot der Ryanair-Maschine, die auf dem kleinen Flughafen Altenburg-Leipzig landen sollte und aus London kam, nach Berlin weiterzufliegen. Die Landebahn war durch die Schneemassen zu kurz.

Auch die Reisenden der Deutschen Bahn mussten mit erheblichen Behinderungen rechnen. Schienen waren eingefroren, Weichen konnten aufgrund der Kälte nicht verstellt werden und Wagons ließen sich nicht mehr loslösen. Reiseziele wurden meist nur mit erheblichen Verspätungen und Umwegen erreicht. In den vergangenen Tagen sanken nachts selbst die Temperaturen im Flachland vereinzelt auf -20 Grad.

Auch die Autofahrer haben mit dem Schnee zu kämpfen. Die Winterdienste arbeiten rund um die Uhr um zumindest Autobahnen und Hauptverkehrstraßen frei zu halten. Hinzu kommt die Sorge, dass das Salz nicht mehr reicht. Denn schon am kommenden Wochenende wird ein neues Schneetief erwartet, dass teilweise bis zu 50 cm Neuschnee bringen soll. Auch Fußgänger müssen sich vor spiegelglatten Fußwegen in Acht nehmen.

Eis- und Schneeschutz Auto

Posted by Susanne on Dezember 21, 2009 at 5:08 pm. Keine Kommentare

Kälte, Schnee und Frost stellen Autofahrer vor besondere Herausforderungen und das gilt nicht nur während der Fahrt, sondern auch davor. Laut Experten des TÜV Rheinland muss vor Fahrtantritt das gesamte Fahrzeug von Eis und Schnee befreit werden. Dazu gehören auch das Dach und die Kühlerhaube sowie Scheinwerfer, Blinker und Kennzeichen. Nur ein kleines Sichtfenster zu enteisen reicht nicht aus und kann strafrechtliche Konseuenzen haben. Bei einem Umfall kann es auch noch zu Regressforderungen der Versicherungen kommen. 

Wird das Auto nicht vollständig frei geräumt, kann der nachfolgender Verkehr durch herunterwehenden Schnee behindert werden oder beim Antauen und Bremsen kann die eigene Sicht durch Herunterrutschen des Schnees stark eingeschränkt sein.

Zudem raten Experten immer die Klimaanlage einzuschalten – auch bei Minusgraden im Winter. Die Klimaanlage trocknet die Luft im Fahrzeug und beschlagene Scheiben werden schnell wieder durchsichtig. Für die Heckscheibe die Heckscheiben-Heizung benutzen.

Auch für Lkw-Fahrer gilt im Übrigen die Pflicht zum “Schneeräumen”: Vor dem Start muss der Fahrer kontrollieren, ob das Dach oder die Plane vereist sind. Schnee und Eis müssen unbedingt entfernt werden, damit sie nicht während der Fahrt vom Dach fliegen und andere Fahrzeuge beschädigen oder zu einem schlimmen Verkehrsunfall führen.

Tipps gegen Erkältung

Posted by Susanne on Dezember 11, 2009 at 4:15 pm. Keine Kommentare

Im Volksmund kursieren viele Tipps gegen Erkältung, doch welche helfen wirklich?

1. Wenn man in die Hand niest, schützt man andere vor Ansteckung.

Stimmt nicht. Die Viren bleiben beim Niesen mehrere Stunden in der Hand haften und können dann beim Händedruck, beim Anfassen von Klinken oder ähnliches übertragen werden. Besser in den Ellenbogen niesen oder sich gleich nach dem Niesen die Hände waschen.

2. Man erkältet sich meist im Winter, weil die Temperaturen draußen sinken.

Stimmt. Nässe und Kälte schwächen die Abwehr. Die Durchblutung der Nasenschleimhaut wird gestört und Viren können dann ungehemmt in den Körper eindringen. Außerdem trocknen überheizte und schlecht belüftete Räume die Schleimhäute aus.

3. Nase hochziehen schadet.

Stimmt nicht. Nach neuen Forschungsergebnissen soll Nase putzen eher schädlicher sein. Denn durch den enormen Druck, der das Sekret aus der Nase in die Nebenhöhlen presst, kommt es schneller zu Entzündungen. Das Hochziehen hingegen reinigt die Nasennebenhöhlen. Wenn man nur durch ein Nasenloch schnäuzt, kann man den Druck auch ohne Hochziehen vermindern.

4. Auch bei einer Erkältung kann man Sport treiben.

Teils, teils. Ist man nur verschnupft, kann Bewegung die Durchblutung verbessern. Bei einer schwereren Erkrankung schwächt Sport hingegen das Immunsystem zusätzlich.

5. Benutzte Taschentücher stecken an.

Teils, teils. Nach einer Erkältung ist der eigene Körper rund sechs Wochen gegen den Virus immun, man kann sich also nicht erneut anstecken. Kommen andere Personen mit dem Taschentuch in Berührung, können sie sich natürlich anstecken.

6. Vitamin C ist die beste Vorbeugung gegen Infekte.

Stimmt nicht. Studien zufolge kann Vitamin C nicht gegen Erkältung vorbeugen, auch wenn es das Immunsystem stärkt. Es kann lediglich die Dauer der Erkrankung verkürzen.

7. Sauna.Gänge helfen bei der Heilung.

Stimmt nicht. Sie haben lediglich eine vorbeugende Wirkung und dienen zur Abhärtung. Ist man erst einmal krank, belasten Sauna-Gänge nur zusätzlich.

8. Bei einer Erkältung muss man Antibiotika nehmen.

Teils, teils. Antbiotika hilft nur bei Erkältungen, die durch Bakterien ausgelöst wurden. Viren hingegen sind dagegen immun.

9. Ein heißer Grog lindert Symptome.

Stimmt nicht. Alkohol unterstützt den Transport der Viren im Blut und die Fresszellen des Immunsystems werden gelähmt.

10. Küssen steckt den Partner an.

Teils, teils. Es werden beim Küssen zwar Bakterien und Viren übertragen. Die Ansteckungsgefahr ist aber gering, da die Erreger mit dem Speichel in den Magen transportiert und dort zersetzt werden.

 

 

Hautschutz bei Minusgraden

Posted by Susanne on Dezember 4, 2009 at 4:27 pm. Keine Kommentare

Wenn es draußen kälter wird, fängt die Gesichtshaut oft an zu spannen oder zu jucken. Die Haut kann sich nicht mehr so gut gegen Reizstoffe und Umwelteinflüsse wehren, da sie im Winter meist trockener ist und ihr natürlicher Schutzmantel durchlässiger.

Das hilft:

  • Pflege- und Reinigungsprodukte sollten aus einer Linie stammen und weniger Inhaltsstoffe enthalten, die die Haut zusätzlich reizen könnten.
  • Empfindliche Hautpartien müssen besonders intensiv eingecremt werden, z.B. die Haut um die Augen.
  • Rötungen können mit einem grünlichen Concealer kaschiert werden.
  • Nicht zu oft peelen, besser wöchentlich eine Reinigungsmaske auftragen.
  • Nicht zu heiß baden, dass entzieht der Haut zusätzlich Fett und Feuchtigkeit.
  • Milde Cremes und alkoholfreie Produkte mit Jojoba oder Kamille beruhigen die Haut.  

Die Allwetter-Radler

Posted by Susanne on November 26, 2009 at 2:29 pm. Keine Kommentare

Echte Radfahrer lassen sich nicht von Wind, Eis oder Schnee abhalten, sie radeln zu jeder Jahreszeit! Gerade für das Radeln im Winter gilt: Fahrrad und Fahrer müssen fit sein, schließlich erfordern nicht nur die durch Laubblätter oder Schnee verengten Fahrradwege höchste Konzentration. Folgendes muss beachtet werden:

  • Die Beleuchtung am Fahrrad muss unbedingt funktionieren. Am Besten Naben- oder Speichendynamos verwenden, da diese bei jeder Witterung laufen. Eine Standlichtautomatik sorgt für Sicherheit beim Warten vor Ampeln oder Straßenkreuzungen.
  • Das Fahrrad sollte regelmäßig von Schmutz und Salz befreit und Bremsen und Ketten mit Öl gepflegt werden.
  • Spezielle Handschuhe und warme Schuhe schützen vor dem eiskalten Fahrtwind.
  • Ein Helm ist Pflicht, da die Sturz- und Unfallgefahr im Winter noch höher ist. Eine dünne Mütze unter der Bedeckung hilft gegen die Kälte.
  • Fahrradtaschen müssen wetterfest und leicht abwischbar sein, damit bei Regen oder Schneematsch alles trocken bleibt.

Urlaubsplanung: Wettervorschau im Internet

Posted by Susanne on November 6, 2009 at 1:53 pm. Keine Kommentare

Der Urlaub ist gebucht, in ein paar Tagen geht es los und der Koffer muss noch gepackt werden. ‘Was packe ich nur ein?’ – Diese Frage stellt sich jeder Reisende und entscheidend dafür ist vor allem das Wetter am Urlaubsort. Auch hier ist das Internet wieder Gold wert. Auf vielen Seiten kann man sich über Vorhersagen, Sonnen- und Regenstunden, Temperaturen etc. informieren. Auch für diejenigen, die ihren Urluab noch nicht gebucht haben, bietet das Internet Abhilfe. Durchschnittliche Höchst- und Tiefsttemperaturen, Wassertemperaturen, Regenwahrscheinlichkeiten usw. –  auf diversen Webseiten kann man das Klima in allen Ländern dieser Welt recherchieren.

www.wetter.net

www.wetter.com

www.wetteronline.de

www.urlaub.de

www.wetter24.de

Garten und Balkon fit für den Winter machen

Posted by Susanne on November 6, 2009 at 1:27 pm. Keine Kommentare

Da es Ende Oktober meist schon friert, sollten diejenigen, die ihre Pflanzen noch draußen im Garten oder auf dem Balkon haben, diese so schnell wie möglich in ihr Winterquartier schicken!

Damit man auch im nächsten Jahr wieder Freude an den eigenen Topfpflanzen hat und nicht neue kaufen muss, müssen diese gut geschützt vor Kälte und Frost im Keller untergebracht werden. Auch Pflanzen, die ganzjährig im Freien bleiben, sollten geschützt werden. Hier einige Tipps:

Innen:

  • je nach Sorte sollte das Winterquartier einer Pflanze hell (bei immergrünen Pflanzen) oder dunkel (bei Laub abwerfenden oder teilweise absterbenden Pflanzen) sein
  • vor dem Wegräumen der Pflanzen welke Blätter, kranke Triebe und Schädlinge entfernen
  • Pflanzen im Winterquartier nur sparsam gießen, aber nicht austrocknen lassen

Außen:

  • Pflanzenkübel die draußen bleiben mit Styroporplatten unterlegen
  • Pflanzengefäße mit Vlies, Noppenfolie, Bast- oder Kokosmatten umwickeln; Zwischenräume mit Stroh, Holzwolle oder Laub verdichten
  • in milderen Winterregionen: Kübelpflanzen windgeschützt nahe der Hauswand aufbewahren
  • nur an frostfreien Tagen gießen
  • Beete mit Laub oder Reisig abdecken
  • vor dem ersten Frost Rasen mähen