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Über fünf Millionen Fernreisen werden jährlich von den deutschen Urlaubern unternommen. Da die Reiseziele oft in entfernten und tropischen Ländern liegen, ist die richtige Impfung ein ganzjähriges Dauerthema. Urlauber sollten sich schon während der Reiseplanung Gedanken darum machen, welche Impfung sinnvoll und für den persönlichen Schutz notwendig ist. Hier gibt beispielsweise das Auswärtige Amt umfassende Informationen über das angestrebte Reiseziel und entsprechende Schutzmaßnahmen.
Zusätzlich sollte bedacht werden, dass Abenteuerurlauber einer höheren Gefahr ausgesetzt sind, als Pauschalurlauber. Wer zum Beispiel im Hinterland unterwegs ist, wird wahrscheinlich mit deutlich mehr Erregern konfrontiert, als Urlauber in einem Luxushotel. Wird eine Impfung für die Reise empfohlen, sollte diese nicht später als etwa zwei Wochen vor der Reise angegangen werden, da die Bestandteile der Impfung Zeit brauchen sich zu entfalten und im Körper zu verteilen. Deckt sich die Impfung mit den allgemeinen Empfehlungen über das Reiseland, so trägt übrigens die gesetzliche Krankenkasse die anfallenden Kosten. Hierbei kann es jedoch zu einer geringen Selbstbeteiligung kommen. Am besten ist es, einfach mal zum Hausarzt zu gehen und nachzufragen. Dieser erklärt zudem, dass es nach einer Reiseimpfung zu leichten körperlichen Reaktionen kommen kann. Schwächegefühl, muskelkaterähnliche Schmerzen im Arm und Rötungen sind keine Seltenheit und bei einer Impfung in Kauf zu nehmen. Gefunden unter focus.de.
Wer sich also im Vorfeld seiner Reise informiert, gegebenenfalls impfen lässt und auch vor Ort vorsichtig agiert, der kann getrost die Welt entdecken und seinen Urlaub genießen.






